Lebensmittel- und Verbraucherskandale

von 1980 bis heute

2017

Dieselgate - Abgasskandal

Den Autokonzernen wird Betrug bei der Emissionsmessung nachgewiesen. Ins Rollen kam der Skandal, nachdem US-Behörden bei eigenen Messungen hohe Abweichungen gegenüber den Werkswerten festgestellt hatten.

 

August 2017

Fipronil in Eiern
Hunderttausende Eier aus den Niederlanden, Belgien und Deutschland sowie in 14 weiteren EU-Staaten sind mit dem Pflanzenschutzmittel Fipronil belastet. Eier von mindestens 27 Codes gelten als gesundheitsschädlich. Vor allem Eier in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sind betroffen.

 

2017 

Vogelgrippe, Geflügelpest
Mit über 66 Ausbrüchen von Vogelgrippe in Geflügelbetrieben kommt es Anfang 2017 zur größten jemals dokumentierten Serie von Geflügelpest in Deutschland. (RP)

 

2016 

Listerien-Stamm nachgewiesen
Bei acht Verstorbenen wurde ein Listerien-Stamm, der vom Fleischproduzenten Sieber aus Bayern kommen soll, nachgewiesen. Die Produktion wurde gestoppt, die komplette Ware zurückgerufen. (RP)

 

Mai 2016

Hepatitis-E-Viren in Wild- und Schweinefleisch
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rät vom Verzehr von Mett und kurzgereiften Rohwürsten ab. Rund 20 Prozent der in einer Studie des BfR untersuchten Wurstproben seien mit (Erbmaterial von) Hepatitis-E-Viren (HEV) belastet.

 

2016 

tonnenweise ungenießbare und gesundheitsschädliche Lebensmittel
Gefärbte Oliven, mit Kunstdünger verlängerter Zucker, gepanschter Wein: Mehrere Monate lang fahnden Ermittler von Europol - und stellen schließlich tonnenweise ungenießbare und gesundheitsschädliche Lebensmittel sicher. (RP)

 

Januar 2015

Antibiotika-resistente Keime in Putenfleisch

88 Prozent des Discounter-Putenfleischs sind mit Antibiotika-resistenten Keimen belastet – das hat der BUND mittels umfangreichen Stichproben ermittelt. Seltsamerweise regt das schon kaum mehr jemand auf… (FOCUS)

 

2015

e-Coli-Bakterien verseuchtes Fleisch in Staatskantinen

280 Kilo mit e-Coli-Bakterien verseuchtes Fleisch finden Ermittler Anfang November in der Kantine des LKA und Statistikamtes in Düsseldorf. Das Fleisch, das eigentlich entsorgt werden sollte, stammte von einem Tierfutter-Hersteller aus NRW. Er verarbeitete es weiter zu Hundefutter und gab es dann fälschlicherweise an einen Metzger in Düsseldorf weiter, der schließlich die Kantinen mit dem Ekel-Essen belieferte. (RP)

 

August 2014

Antibiotika-resistente MRSA-Keime in abgepacktem Grillfleisch

 In dem Test waren 14 Prozent aller Proben mit MRSA-Keimen befallen, die Wundinfektionen und Atemwegsentzündungen auslösen können. Die Bundestagsfraktion der Grünen hatte in 13 Städten abgepacktes Grillfleisch einkaufen und untersuchen lassen. (Berliner Zeitung)

 

Mai 2014

Salami, Mett und Teewurst mit restistenten Bakterien

Salami, Mett und Teewurst sind laut einer Stichproben-Analyse oft mit resistenten Bakterien belastet. In 16 Prozent der Proben fanden sich solche Keime, besonders bedenklich waren Produkte aus Putenfleisch. (SPIEGEL ONLINE)

 

April 2014

Labelfäschung

Ein Bauer aus Wriezen verkaufte Jahre lang unbemerkt konventionelles Hühnerfleisch an NEULAND, das dann mit dem NEULAND-Label (=besonders artgerechte Tierhaltung) versehen beim Kunden landete.

 

Januar 2014

Verbotene Wachstumsförderer für Schweine

In Schweinehaltungen werden den Sauen Hormone verabreicht, um das Abferkeln zeitlich zu synchronisieren und die Anzahl der Ferkel pro Sau zu steigern – obwohl diese Hormone als Wachstumsförderer EU-weit verboten sind (DIE WELT);

 

2014

Todesfälle nach Salmonellenausbruch
Ein Eierproduzent aus Bayern soll für einen europaweiten Salmonellen-Ausbruch im Sommer 2014 verantwortlich gewesen sein. Die Infektionen ließen sich zu verseuchten Eiern der Firma Bayern Ei aus dem niederbayerischen Aiterhofen zurückverfolgen. Hunderte Menschen in Deutschland, Großbritannien, Österreich, Frankreich und Luxemburg sind an Salmonellose erkrankt, mindestens zwei Männer starben. (RP) 

 

2013

Pferdefleischskandal
Beim Pferdefleischskandal 2013 wurden in fast allen Supermarktketten, wie etwa Aldi, Lidl, Rewe oder Kaiser's Tengelmann, Rindfleisch-Gerichte gefunden, die nicht deklariertes Fleisch von Pferden enthielten. In einigen Proben entdeckten Kontrolleure auch Schweinefleisch, das ebenfalls nicht auf der Packung angegeben war. Während einige Produkte nur Spuren von Pferd enthielten, was Forscher anhand der DNA der Tiere im Labor nachweisen, bestanden andere Fertiggerichte in Deutschland etwa zur Hälfte aus Pferd. (RP)

 

November 2013

Gammelfleischskandal

Zehntausende Kilo Gammelfleisch (schon „grün“, „grau“, „stinkend“) sollen in einer Wurstfabrik im niedersächsischen Bad Bentheim zu Wurst verarbeitet worden sein (Focus)

 

Juni 2013

Ekelfleisch vom Schlachthof

Bis Februar 2013 ist aus dem Schlachthof Coburg heraus Ekelfleisch verkauft worden: Abfälle, die beim Ausweiden und Zerlegen anfallen, wurden nicht entsorgt, sondern zu Lebensmitteln umgearbeitet. (Neue Presse Coburg);

 

März 2013

Futtermittelbetriebe verbreiten Schimmelpilzgift Aflatoxin

Acht Futtermittelbetriebe verarbeiteten 10.000 Tonnen einer mit dem Schimmelpilzgift Aflatoxin belasteten Maislieferung. (siehe SPIEGEL online)

 

2012

Mäusekot und Altprodukte in Brot

Kontrolleure fanden 2012 wiederholt Mäusekot und Reste von früheren Produktionen in Maschinen der Bäckerei „Müller-Brot“. Die Behörden verhängten einen Produktionsstopp, kurze Zeit später meldete die Bäckereikette Insolvenz an. (RP)

 

Februar 2012

Antibiotika-resistente Keime in Schweinefleisch

Antibiotika-resistente Keime in jeder vierten Portion Schweinefleisch aus dem Supermarkt entdeckt (Focus)

 

Januar 2012

BUND findet resistente Keime in jeder zweiten getesteten Fleischprobe;

 

Januar 2012

Dioxin im Tierfutter

zwölf Bundesländer sind betroffen, mehr als 4000 Agrarbetriebe werden gesperrt. Das Dioxis stammt aus Maschinenfett, das illegal dem Tierfutter beigemischt wurde; (siehe DiePresse.com)

 

Dezember 2011

Betrug mit dem BIO-Siegel

Durch den Skandal um gefälschten Etiketten geraten zuletzt auch Bio-Lebensmittel in den Blickpunkt. Sie kommen Ende 2011 aus Italien und offenbar auch in den deutschen Handel. Merke: Nicht überall wo Bio draufsteht, ist auch wirklich Bio drin. Vor allem Getreide wie Raps und Soja sind betroffen. (RP)

 

November 2011

Antibiotika-Skandal in der Tiermast.

Jahrelang wurden Hähnchen in der Geflügelwirtschaft Antibiotika verabreicht. Wissenschaftler sehen den Einsatz kritisch. Antibiotikaresistenzen können ihrer Ansicht nach gefördert werden. Im schlimmsten Fall könnten Medikamente auch bei Menschen ihre Wirksamkeit verlieren. (RP)

 

Mai 2011 

EHEC-Bakterium – 40 Tote
Der Skandal um das EHEC-Bakterium besitzt eine neue Qualität: Im Gegensatz zu den früheren Skandalen ist Deutschland mit zahlreichen akuten Erkrankungs- und 40 Todesfällen konfrontiert. Als Ursache für die Infektionen mit dem lebensbedrohlichen Keim wurden nach zahlreichen Fehleinschätzungen, worunter vor allem heimische Landwirte zu leiden hatten, verseuchte Bockshornklee-Sprossen ermittelt. Sie gelangten aus Ägypten nach Bienenbüttel. (RP)

 

Januar 2011

Futtermittelhersteller verarbeitet dioxinbelastetes Futterfett

Ein Futtermittelhersteller in Norddeutschland verarbeitet dioxinbelastetes Futterfett. In Deutschland kommt verseuchtes Futter in die Mastanlagen von Schweine- und Hühnerzüchtern. Die zulässigen Grenzwerte für Dioxin, eines krebserregenden Stoffes, werden um das 80-fache überschritten. Hühner werden massenweise geschlachtet, Verbraucher steigen um auf Bio-Produkte. (RP)

 

Mai 2010

Dioxin-belastetes Viehfutter für Hühner, Rinder, Schweine, Lämmer und Ziegen

Dioxin-belastetes Viehfutter aus der Ukraine wurde an Hühner, Rinder, Schweine, Lämmer, Ziegen und auch Milchkühe in elf Bundesländern verfüttert – auch an solche aus Biobetrieben. Niemand wollte mehr Bio-Eier kaufen… (Claudia Klinger)

 

Juli 2010

Der „Gammelfleisch-Skandal“

Verdorbenes Rindfleisch wurde frisch verpackt und in den Verkauf gegeben. Verseucht mit Keimen namens „Clostridium estertheticum“, die sich am besten ohne Sauerstoff bei Kühlschrank-Temperaturen entwickeln. (Claudia Klinger)

 

2010

Kreditkarten-Betrug

Ein angebliches Datenleck bei einem spanischen Kreditkarten-Dienstleister sorgte für eine nie da gewesene Umtauschaktion von Kreditkarten in Deutschland. Tausende Karten wurden aus dem Verkehr gezogen und müssen ersetzt werden.

 

2010

Gift in Baby-Schnullern

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland hat bei einem Test von Baby-Schnullern Bisphenol A gefunden. Dieser hormonartige Schadstoff kann das empfindliche Gleichgewicht der natürlichen Hormone bei Babys und Kleinkindern stören.

 

September 2009

Handel mit Fleisch aus Dioxin-Skandal von 1999

Die belgische Justiz ermittelt gegen Firmen aus Deutschland, Belgien, Frankreich und den Niederlanden wegen Handel mit tief gefrorenem verdorbenem Hühnerfleisch, das noch aus der Zeit des Dioxin-Skandals von 1999 stammen soll (!). (Claudia Klinger)

 

April 2009

Ein Trick der Lebensmittel-Hersteller wird bekannt: Analog-Käse. Das ZDF-Magazin „Frontal 21“ berichtet, dass Hersteller und Gastronomie immer öfter ein Gemisch aus Eiweißpulver, Pflanzenfett, Wasser und Geschmacksverstärkern verwenden anstatt echten Käse, beispielsweise auf Pizzen. (Bild)

 

März 2009

„Öko Test“ findet 20 unterschiedliche Pestizide an Gurken aus Supermarkt und Discounter – bis zu sieben Wirkstoffe allein in einer einzigen Probe. (Bild)

 

Dezember 2008

Dioxin- und PCB-verseuchtes Schweinefleisch aus Irland

2000 Tonnen Dioxin- und PCB-verseuchtes Schweinefleisch aus Irland sind in den Handel gelangt. (Claudia Klinger)

 

2008

Mozarella aus Italien mit Würmern, Mäuseexrementen und Eisenstücken

Die italienische Polizei warnt, dass Händler tonnenweise vergammelten Mozarella aufbereitet und ihn unter anderem nach Deutschland verkauft haben. In der Ware finden die Ermittler Eisenstücke, Würmer und Mäuseexkremente. Insgesamt 11 000 Tonnen Käse kommen damals in den europaweiten Handel, darunter auch Scheibletten und Gorgonzola. (RP)

 

August 2007

Gammelfleisch umettikettiert und zu Döner verarbeitet

Es wird bekannt, dass ein bayrischer Händler 200 Tonnen Gammelfleisch umettiketiert und weiter verkauft hat, das bundesweit zu Döner-Kebab verarbeitet wurde. (Claudia Klinger)

 

Oktober 2006

Grünlich verfärbtes Fleisch sichergestellt

In Hamburg werden über fünf Tonnen bereits grünlich verfärbtes Fleisch beschlagnahmt. Wieviel davon bereits in den Handel gelangt war, bleibt unbekannt. (Claudia Klinger)

 

September 2006

Gammelfleisch in Deggendorf sichergestellt

Staatsanwälte, Polizeibeamte und Veterinäre durchsuchen die Büros und Kühlhäuser eines Schlacht- und Zerlegebetriebs in Deggendorf, im Landkreis Passau und in Regensburg und stellen rund 40 Tonnen teilweise vergammeltes Fleisch sicher. (RP)

 

August 2006

Gammelfleisch in München sichergestellt

Polizei und Staatsanwaltschaft stellen bei einem bundesweit tätigem Münchner Döner-Großlieferanten tonnenweise Gammelfleisch sicher, dessen Haltbarkeitsdatum zum Teil bereits vor vier Jahren abgelaufen war. (RP)

 

April 2006

Urangehalt in Mineralwasser zu hoch

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) findet heraus, dass der Uran-Gehalt in 34 Mineralwassern den WHO-Trinkwasser- Richtwert von 15 Mikrogramm Uran pro Liter überschreitet. Das Wasser war für die Zubereitung von Babynahrung ausgelobt. Der BfR empfiehlt mittlerweile für die Säuglingsnahrung Wasser zu verwenden, in dem nicht mehr als zwei Mikrogramm Uran pro Liter enthalten sind. (Bild)

 

Januar 2006

Verfaultes Wild in Passau sichergestellt

Wegen verfaulter Fleischproben ruft das bayerische Verbraucherschutzministerium Wild-Produkte der Firma Berger Wild aus Passau zurück. Die Staatsanwaltschaft Landshut nimmt die Ermittlungen auf. Dem Betrieb wird die weitere Verarbeitung von Wild verboten. (RP)

 

Oktober/ November 2005

Anklage gegen Gelsenkirchener Fleischhändler wegen Ekelfleisch

Der Ekelfleisch-Skandal erstreckt sich von Nordrhein-Westfalen bis Bayern. Im Fall eines Gelsenkirchener Fleischhändlers, der 390 Tonnen Gammelfleisch verkauft haben soll, erhebt die Staatsanwaltschaft Essen im August 2006 Anklage. (RP)

 

März 2005

Überlagertes abgepacktes Hackfleisch wird in zwei Real-Supermärkten um etikettiert. (RP)

 

2004

krebserregende Farbstoffe in Gewürzen

In Gewürzen aus Indien und der Türkei, aus Osteuropa und ehemaligen Sowjetstaaten findet die Lebensmittelüberwachung neue, teilweise Krebs erregende Farbstoffe.(RP)

 

2004

Betrug mit Haltbarkeitsdatum

Eine Firma in Stahnsdorf südlich von Berlin versieht über längere Zeit systematisch überlagerte Lebensmittel mit neuem Haltbarkeitsdatum und bringt diese in den Handel. (RP)

 

Februar 2004

Betrug mit Haltbarkeitsdatum

Eine in Güterfelde ansässige Firma hat Fleischwaren mit längst abgelaufenem Verfallsdatum umetikettiert und verkauft. Kunden waren unter anderem Seniorenheime und Gaststätten.

 

Februar 2003

dioxinverseuchtes Futtermittel mit QS-Siegel in Thüringen

2000 Tonnen dioxinverseuchtes Futtermittel werden in Thüringen verfüttert, das Fleisch gelangt mit Qualitätssiegel versehen (QS = „Qualität und Sicherheit“) in den Verkauf (SPIEGEL)

 

Juni 2002

Krebserregende Nitrofurane in Geflügelfleisch

In Hamburg und Hessen wird Geflügelfleisch aus Brasilien und Thailand entdeckt, das mit Krebs erregenden Nitrofuranen belastet ist (SPIEGEL);

 

2002

Schweine mit synthetischen Hormonen aus den Niederlanden

Mit synthetischen Hormonen gemästete Schweine aus den Niederlanden werden nach Deutschland importiert und gelangen in den Handel. (RP)

 

2002

Nitrofen in Öko-Getreide

In Deutschland wird das verbotene und Krebs erregende Unkrautvernichtungsmittel Nitrofen in Öko-Getreide nachgewiesen, das in die Nahrungskette gelangte. (RP)

 

2002

Nitrofuran-belastetes Geflügel

Nach Nitrofuran-belastetem Geflügel aus Brasilien taucht in Deutschland auch Fleisch aus thailändischer Produktion auf, das mit derartigen Antibiotikum-Rückständen belastet ist. (RP)

 

2001

Räucher und Wildlachs vor Ablaufdatum verdorben

Die Stiftung Warentest findet heraus, dass verpackter Räucher- und Wildlachs häufig vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums verdorben und gesundheitsschädlich ist. (RP)

 

2001

Shrimps aus Asien mit verbotenem Antibiotikum Chloramphenicol

Shrimps aus Asien sind stark mit dem verbotenen Antibiotikum Chloramphenicol belastet. (RP)

 

2001

Wasser zum Fleischpreis

Fleischhersteller aus dem gesamten Bundesgebiet strecken Produkte wie Kochschinken oder Schnitzel heimlich mit Wasser. (RP)

 

2001

tonnenweise illegal Arzneimittel an Schweinezuchtbetriebe

Schweinemast-Skandal in Deutschland. Deutsche Tierärzte haben seit Jahren tonnenweise illegal Arzneimittel wie Hormone, Antibiotika und Impfstoffe an Schweinezuchtbetriebe verkauft. (RP)

 

November 2000

BSE – Rinderwahnsinn

BSE, der „Rinderwahnsinn“. In Deutschland werden im Zuge der BSE-Panik mehr als 13000 Rinder getötet. Kurzfristig bricht der Rindfleischkonsum ein. (Klinger)

 

1997

Erneut wird Wurmbefall von Seefisch nachgewiesen. (RP)

 

1997

BSE Rinderseuche

Als einer der größten Lebensmittelskandale geht die Angst vor der Rinderseuche BSE aus dem Jahr 1997 in die Geschichte ein. Der Skandal um illegale Rindfleisch-Importe aus Großbritannien verunsicherte damals die Verbraucher. Aus Angst vor der Rinderseuche wurden in Deutschland Tausende Tiere getötet, der Konsum von Rindfleisch ging drastisch zurück. Als Auslöser der Krankheit gilt die Verfütterung von Tiermehl und Tierfett, die 2001 europaweit verboten wurde. (Süddeutsche)

 

1996

Abgelaufenes Fleisch wird in einem Supermarkt des Metrokonzerns um etikettiert. (RP)

 

1996

Mit Nikotinrückständen belastete Eier der Hühnerfarm von Anton Pohlmann gelangen in den Handel. (RP)

 

1994

In Babyreis wird das Pestizid Lindan nachgewiesen. (RP)

 

1993

In Kaufhäusern und Supermärkten taucht durch hygienische Mängel in Schlachthöfen verdorbenes Fleisch auf. (RP)

 

1989

In französischen Weichkäsesorten und deutschen Leberpasteten werden Listeriose-Bakterien nachgewiesen. (RP)

 

1988

Erneut wird in Deutschland ein Hormonskandal bei Kalbfleisch aufgedeckt. (RP)

 

1987

Der Larvenbefall von Seefischen mit Nematoden verunsichert die Verbraucher. (RP)

 

1985

Stuttgarter Behörden warnen vor Nudelprodukten, bei deren Herstellung Bakterien und Hühnerkot verunreinigtes Flüssigei verwendet wurde. (RP)

 

1985

In Deutschland und Österreich taucht mit Glykol gepanschter Wein im Handel auf. Das süß schmeckende Diethylenglykol wird sonst als Frostschutzmittel verwendet. (RP)

 

1980

Wachstumssteigernde Östrogene werden in deutschem Kalbfleisch nachgewiesen. (RP)

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