Siegelcheck

Produktkennzeichnungen auf einen Blick

Beschreibung, Einschränkungen, Kritik und Bewertung

1 Ökologie

+ Soziales

+ Ökonomie

Produktgruppen   >

- Lebensmittel
- Textilien
- Elektronik
- Energie
- Treibstoffe
- Holz, Papier
- Heizsysteme
- Online Shops
- Haus, Garten
- Verschiedene

 Bewertung ist erfolgt      nicht erfolgt

1= sehr gut, 2= gut, 3= mittelmäßig, 4= schlecht

+ = Aufwertung, - = Abwertung

 

Beschreibung


Einschränkungen und Kritik

Bewertung*

Bioland

Das Siegel will den organisch-biologischen Landbau fördern und weiter entwickeln. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Erhaltung fruchtbarer Böden. Das Bioland-Siegel ist auf Fleisch- und Milch-, Gemüse, Obst, Gewürzen, Getränken und Getreideprodukten zu finden. Die Kriterien setzen die Einhaltung der EU-Öko-Verordnung für das EU-Bio-Siegel voraus, gehen aber mit eigenen Anforderungen darüber hinaus. Waren mit diesem Siegel findet man überwiegend im Naturkostfachhandel und im Lebensmitteleinzelhandel.

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Durch eigene zuätzliche Bestimmungen geht das Bioland-Siegel über die EU Öko-Verordnung hinaus. Dabei spielen Böden eine besondere Rolle. Es gibt keine ausreichenden Angaben zum Bereich Soziales und Ökonomie. Keine Aussage über Zielmarktentfernung

1 Ökologie

+ Soziales

+ Ökonomie

Lebensmittel

Blauer Engel

Der Blaue Engel ist das erste und bekannteste Umweltzeichen der Welt. Den Blauen Engel erhalten nur Produkte und Dienstleistungen, die Mensch und Umwelt weniger belasten und Ressourcen sparsamer einsetzen. Der blaue Engel ist staatlich überwacht!

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Der Blaue Engel ist jedoch kein Zeichen, das die vollständige Unbedenklichkeit eines Produkts bescheinigt. Die so gekennzeichneten Produkte sind umweltfreundlicher als andere Produkte der jeweiligen Produktgruppe und stellen so das „geringste Übel“ in puncto Umweltbelastung dar.

3 Ökologie

3 Soziales

Ökonomie

Verschiedene

bluesign®-System

Mit dem bluesign®-System sollte ein textiles Produkt mit größtmöglicher Schadstofffreiheit entwickelt werden, das an eine möglichst umwelt- und ressourcenschonenden Herstellung gekoppelt ist. Um zu garantieren, dass das bluesign®-System unabhängig und so für möglichst viele Firmen anwendbar ist, wurde im Jahre 2000 die Firma bluesign technologies ag mit Sitz in der Schweiz gegründet.

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Das bluesign®-System ist ein technischer Standard. Soziale Aspekte werden durch das bluesign®-System nicht abgedeckt. Jedoch verpflichten sich alle bluesign®-Systempartner zur Einhaltung des UN GLOBAL COMPACT, welcher strenge Anforderungen für die Bereiche Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung vorgibt.

2 Ökologie

+ Soziales

Ökonomie

Textilien

Das V-Label

Das V-Label ermöglicht Verbrauchern mit den leicht nachvollziehbaren Kategorien „vegetarisch“ und „vegan“ eine schnelle und sichere Einordnung von Produkten. Es dürfen auch keine Schlachtprodukte als Verarbeitungshilfsstoffe zugesetzt werden (z.B. keine Gelatine oder Fischblase zur Klärung von Wein, Essig, Fruchtsäften etc.). Hierfür werden die Zutaten der Produkte inklusive der Verarbeitungshilfsstoffe und die Herstellungsprozesse genau überprüft. Selbstverständlich werden alle Angaben vertraulich behandelt. Der Betrieb akzeptiert Kontrollen der Produktionsstätten.

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Wird im Portal Siegelklarheit der Bundesregierung nicht erwähnt. Wegen der geringeren Co2 Verursachung erfolgt eine Aufwertung im Bereich Ökologie

+ Ökologie

Soziales

Ökonomie

Lebensmittel

Demeter e.V.

Demeter e.V. ist ein deutscher Öko-Anbauverband. Erzeugerbetriebe, die die Anforderungen von Demeter umsetzen und Mitglied bei Demeter sind, dürfen ihre Produkte mit dem Siegel kennzeichnen. Das Demeter-Siegel ist auf Fleisch- und Milchprodukten, Obst, Gemüse, Gewürzen und Kosmetikprodukten zu finden. Die Kriterien setzen die Einhaltung der EU-Öko-Verordnung für das EU-Bio-Siegel voraus, gehen aber mit eigenen Anforderungen darüber hinaus.

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Als Öko-Pionier seit 1924 nimmt der Verband Demeter die Qualitätsführerschaft im Bio-Bereich für sich in Anspruch. Das Demeter Siegel geht über das Deutsche und das Europäische Bio-Siegel hinaus. Es gibt keine ausreichenden Angaben zum Bereich Soziales und Ökonomie. Keine Aussage über Zielmarktentfernung .

1 Ökologie

+ Soziales

+ Ökonomie

Lebensmittel

Deutsches Biosiegel

Das Deutsche Biosiegel – erfüllt die Europäische Öko-Verordnung und entspricht damit dem Europäischen Bio-Standard.

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Das Deutsche Bio-Siegel macht jedoch keine ausreichenden Angaben zum Bereich Soziales und Ökonomie. Keine Aussage über Zielmarktentfernung.

1 Ökologie

Soziales

Ökonomie

Lebensmittel

EU Ecolabel

Das EU Ecolabel ist das in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union, aber auch von Norwegen, Liechtenstein und Island anerkannte EU-Umweltzeichen. Das 1992 durch eine EU-Verordnung (Verordnung EWG 880/92) eingeführte freiwillige Zeichen hat sich nach und nach zu einer Referenz für Verbraucher entwickelt, die mit dem Kauf von umweltfreundlicheren Produkten und Dienstleistungen zu einer Verringerung der Umweltverschmutzung beitragen wollen.

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Im Bereich Soziales führt dieses Siegel zu einer Aufwertung. Bei Ökonomie gibt es keine ausreichenden Angaben. Keine Aussage über Zielmarktentfernung.

2 Ökologie

+ Soziales

Ökonomie

Verschiedene

Europäisches Biosiegel

Die Begriffe Bio (biologisch) oder Öko (Ökologisch) im Namen von Lebensmitteln sind geschützt und dürfen nur verwendet werden, wenn jeder Schritt in der Wertschöpfungskette von der Erzeugung der Zutaten über die Verarbeitung und den Handel von zugelassenen Öko-Kontrollstellen nach den Mindeststandards der EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau kontrolliert wird.

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Das Europäische Bio-Siegel macht jedoch keine ausreichenden Angaben zum Bereich Soziales und Ökonomie. Keine Aussage über Zielmarktentfernung.

1 Ökologie

Soziales

Ökonomie

Lebensmittel

Fair Wear Foundation

Fair Wear Foundation (FWF) hat das Ziel, die Arbeitsbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie zu verbessern. Der Fokus der FWF in der Lieferkette liegt auf der Konfektion, also in der Verarbeitung von Stoffen zu Textilprodukten. Es legt allerdings keine ökologischen Standards fest. FWF ist eine gemeinnützige Organisation, die von Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften und Unternehmensverbänden gesteuert wird, es handelt sich um eine MSI (Multi Stakeholder Institution).

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FWF ist ein Sozialstandard. Trotzdem findet eine Aufwertung im Bereich Ökologie statt.

+ Ökologie

2 Soziales

Ökonomie

Textilien

Fairtrade

Fairtrade steht für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen der Kleinbauern und Beschäftigten in Afrika, Asien und Lateinamerika. 1,6 Millionen Kleinbauern und Beschäftigte profitieren bereits von stabilen Mindestpreisen, der Fairtrade-Prämie für Gemeinschaftsprojekte und der Förderung von umweltschonendem Anbau.

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Bei manchen Produkten findet man zusätzlich das Wort "Mengenausgleich" im Text. Das bedeutet, das dieses Produkt nur einen kleineren Anteil des fair gehandelten Produkts enthält. Der größere Anteil stammt dann aus dem konventoinellen Handel. Keine Ausssage über Zielmarktentfernung.

+ Ökologie

2 Soziales

Ökonomie

Verschiedene

FSC_Siegel

Das Siegel FSC (Forest Stewardship Council®) steht für eine verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung. Mit dem Siegel werden Holz- und Papierprodukte gekennzeichnet, deren Rohstoffe nach unabhängig geprüften ökologischen und sozialen Standards produziert werden. Das Zeichen FSC Mix kennzeichnet Produkte, die zu mindestens 70 Prozent aus FSC-zertifizierten und / oder recycelten Materialien stammen.

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Das Zeichen FSC Mix kennzeichnet Produkte, die zu mindestens 70 Prozent aus FSC-zertifizierten und / oder recycelten Materialien stammen.. In den Bereichen Ökologie und Soziales erfolgt eine Aufwertung. Keine Aussage über Zielmarktentfernung.

3 Ökologie

3 Soziales

Ökonomie

Holz, Papier

GOTS

Das GOTS Siegel vereinigt viele Standards der Textilindustrie und hat sowohl strenge Auflagen im ökologischen Bereich, als auch im sozialen Bereich und hält sich dort an die ILO Mindestlöhne. Das Siegel ist transparent und achtet auf eine strenge Einhaltung seiner Kriterien. Dies ist mit das umfassendste Siegel. Das IVN Best Siegel hält die GOTS Standards ein und legt aber härtere Kriterien im Bereich der sozialen Aspekte an, z.B. fordert es den „living wage“

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Trotz der breit gefächerten Beteiligung handelt es sich auch bei G.O.T.S um eine Gründung der Textilindustrie - allerdings fördert es den Wettbewerb um die beste Produktnachhaltigkeit.

2 Ökologie

2 Soziales

Ökonomie

Textilien

Grüner Strom Label

Das Grüner-Strom-Label ist das älteste Ökostrom-Label Deutschlands. Träger sind sieben gemeinnützige Umwelt- und Verbraucherverbände sowie Friedensinitiativen . Der Förderbetrag liegt bei einem Cent pro Kilowattstunde (kWh) Strom und ist damit höher als bei allen anderen Zertifikaten. Der Schwerpunkt der Förderung liegt auf Projekten im Inland.

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Im Bereich Ökologie führt dieses Siegel immer zur Note 1 Zum Bereich Soziales und Ökonomie gibt es keine ausreichenden Angaben. Keine Aussage über Zielmarktentfernung

1 Ökologie

Soziales

Ökonomie

Energie

MSC

Der MSC (Marine Stewardship Council) ist eine unabhängige und gemeinnützige Organisation, die ein Nachhaltigkeits-Siegel für Fisch und Meeresfrüchte aus nachhaltigem Wildfang vergibt. Die zertifizierten Fischereien sorgen dafür, dass ausreichend Fisch für die Zukunft vorhanden ist, marine Lebensräume intakt bleiben und gefährdete Arten geschützt werden.

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Es handelt sich um eine Herstellergründung. Zum Beispiel werden für den Lachsfang unterschiedliche Kriterien in den Fanggebieten der Nordsee und in Kanada angewendet. Im Bereich Ökologie erfolgt eine Aufwertung. Eine Aussage über den Bereich Soziales fehlt. Keine Aussage über Zielmarktentfernung.

3 Ökologie

3 Soziales

Ökonomie

Lebensmittel

Naturland – Verband für ökologischen Landbau e.V.

Naturland – Verband für ökologischen Landbau e.V. fördert den ökologischen Landbau weltweit. Der Verband verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz mit detaillierten Richtlinien für Erzeugung und Verarbeitung der Produkte, aber auch für den sozialen Umgang mit den Menschen, die auf den Betrieben arbeiten. Nachhaltiges Wirtschaften, praktizierter Natur- und Klimaschutz, Sicherung und Erhalt von Boden, Luft, Wasser sowie der Schutz des Verbrauchers stehen im Zentrum der Richtlinien. Der Schwerpunkt bei Naturland liegt auf der Lebensmittelproduktion; die Richtlinien decken aber auch weitere Bereiche wie Textil- und Kosmetika-Herstellung ab.

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Der Lohn der Arbeiter geht nicht über den Mindestlohn hinaus und es werden keine Gewerkschaften und NROs in die Überprüfung mit eingebunden. Eins Aussage über Zielmarktentfernung fehlt.

1 Ökologie

+ Soziales

+ Ökonomie

Lebensmittel

Naturtextil IVN

Strengstes Siegel, nur für Naturfasern Der Standard des Internationalen Verbands der Naturtextilwirtschaft (IVN) ist derzeit der strengste der Branche. Er berücksichtigt die gesamte Lieferkette vom Anbau der Fasern bis zum Endprodukt. Gültig ist das Siegel nur für Naturfasern aus Bio-Anbau. Das Chemikalienmanagement orientiert sich am GOTS, es sind jedoch noch einige Chemikalien mehr verboten. Für Anbau und Verarbeitung definiert der IVN strenge Sozialstandards.

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Keine Aussage über Herkunftsnachweise, Ökonomie und Zielmarkt.

1 Ökologie

1 Soziales

Ökonomie

Textil

Naturverbund

Fleisch mit dem Tönes Natursiegel entspricht der für den Ökologischen Landbau geltenden Europäischen Öko-Verordnung. Durch zusätzliche Leitlinien geht der Naturverbund über die EU Öko-Verordnung hinaus. Dabei spielen Hygiene und schonende Schlachtung sowie tiergerechte Haltung eine besondere Rolle. Faire Bedingungen für Mensch und Tier vom Landwirt über den Schlachthof zum Metzger

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Es gibt keine ausreichenden Angaben zum Bereich Ökonomie und Soziales.

1 Ökologie

Soziales

Ökonomie

Lebensmittel

oK Power

Diese ok-Power Siegel unterliegt einem sehr durchdachten Konzept. Es wird schergestellt, dass sowohl die Produzenten, der Handel und die Verbraucher nachhaltige Aufgaben erfüllen müssen. Dadurch werden neue Produktionsanlagen in der benötigten Größenordnung errichtet an denen auch die Verbraucher beteiligt werden.

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Im Bereich Ökologie führt dieses Siegel immer zur Note 1 Zum Bereich Soziales und Ökonomie gibt es keine ausreichenden Angaben. Keine Aussage über Zielmarktentfernung

1 Ökologie

Soziales

Ökonomie

Energie

Pro-Planet-Siegel

Der international tätige Handelskonzern Rewe Group hat das Pro-Planet-Siegel 2010 eingeführt. Ziel des Pro-Planet-Siegels ist, Produkte zu kennzeichnen, die schrittweise in einzelnen sozialen und ökologischen Aspekten verbessert werden. Damit soll nachhaltigerer Konsum in der Breite gefördert werden. Im Rahmen der Siegelvergabe wird der gesamte Lebenszyklus des jeweiligen Produkts in Betracht gezogen.

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Aussagen z.B. „menschenwürdige Arbeitsbedingungen“ haben sich als nicht überprüfbar erwiesen. Im Bereich Ökologie führt dieses Siegel zu keiner Bewertung. Zum Bereich Soziales und Ökonomie gibt es keine ausreichenden Angaben. Keine Aussage über Zielmarktentfernung

Ökologie

Soziales

Ökonomie

Lebensmittel

UTZ

Das Siegel UTZ CERTIFIED wird in Zusammenhang mit einem Förderprogramm für Produzenten von der niederländischen Stiftung UTZ mit Hauptsitz in Amsterdam vergeben. Das Programm existiert seit 2002. Ziel des Siegels ist es, Landwirte dabei zu unterstützen, ihre Produktqualität zu verbessern. Die Steigerung der Produktivität geschieht unter Berücksichtigung von Sozialstandards und Umweltschutzaspekten. UTZ kennzeichnet Kaffee, Tee und Kakao. Auf Mischprodukten wie Schokolade darf das Siegel verwendet werden, wenn 90 Prozent des verwendeten Kakaos zertifiziert sind.

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Im Bereich Ökologie und Soziales führt dieses Siegel jeweils zu einer Aufwertung. Bei Ökonomie gibt es keine ausreichenden Angaben. Keine Aussage über Zielmarktentfernung.

+ Ökologie

+ Soziales

Ökonomie

Lebensmittel

WWF-Siegel

Das Umweltsiegel der Edeka Gruppe.Übergeordnetes Ziel der Partnerschaft von EDEKA und WWF ist es, den ökologischen Fußabdruck von EDEKA deutlich zu reduzieren und das Unternehmen und seine Produkte immer nachhaltiger zu machen, etwa durch einen schonenderen Umgang mit Ressourcen wie Energie und Wasser oder den Ausbau des Angebots an umweltverträglicher hergestellten Produkten.

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Die Umweltauswirkungen sind nicht überprüfbar. Aussagen z.B. „menschenwürdige Arbeitsbedingungen“ haben sich als nicht überprüfbar erwiesen. Im Bereich Ökologie führt dieses Siegel zu keiner Bewertung. Zum Bereich Soziales und Ökonomie gibt es keine ausreichenden Angaben. Keine Aussage über Zielmarktentfernung

Ökologie

Soziales

Ökonomie

Verschiedene

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